Freitag, 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!


(Zeichnung: Uta S.)

Das Fan- und Satiremagazin Leuchtturm wünscht allen Lesern und Unterstützern, sowie dem 1. FC Saarbrücken und seinen Anhängern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!

Die Redaktion des Leuchtturms verabschiedet sich in die wohlverdienten (ungelogen!) Weihnachtsferien. Am 4. Januar geht es hier weiter, wenn wir die nächste Umfrage hier im Blog veröffentlichen.

Montag, 21. Dezember 2009

Der Kommentar zur Saarbrücker Mentalität

Sportlich befindet sich der 1. FC Saarbrücken auf dem besten Stand seit mehreren Jahren, die 3. Liga ist zum Greifen nahe. Zur gleichen Zeit gibt es dennoch Diskussionen. Die Frage nach dem Stadion, die Frage nach neuen Sponsoren, einem besserem Marketing, der Werbung neuer Mitglieder. Auf dieser Ebene scheint der FCS keinen Schritt weiter als im Jahre 2005, vielleicht sogar 1995. Diese Mentalität hat der Leuchtturm in Heft Nr. 5 untersucht.

Der Kommentar zur Saarbrücker Mentalität


Warum man besser ein Fundament gießen würde, als Luftschlösser zu bauen
von Carsten Pilger

Ich mag meinen 1. FC Saarbrücken. Ich hätte ihn am liebsten in der Bundesliga, zwischen Bayern und Dortmund. Oder noch besser: VOR Bayern und Dortmund auf dem ersten Platz, in der Champions League bei Real Madrid. Und in einem Stadion, das 60.000 fasst und von der UEFA mit fünf Sternen ausgezeichnet wäre. Horst Hinschberger hätte das sicher auch gerne so. Was uns beide unterscheidet: Er baut seine Luftschlösser öffentlich, ich im Stillen.

Zunächst einmal: Es ist keine Schande, den FCS zu lieben und von besseren Zeiten zu träumen. Bei einem Verein, der drei Ligen gefallen ist, und nun gerade einen kleinen Sprung zurück geschafft hat, bleibt nicht viel anderes als das Träumen, wird so mancher sagen. "Träumer" gehört zu den gängigen Beschimpfungen, die man sich als FCS-Fan, auch unter Gleichgesinnten, manchmal anhören muss. "Visionär" nennt man den Träumer, der sich in seiner Rolle gefällt.

Visionär klangen die Ankündigungen, die Horst Hinschberger als designierter Präsident des 1. FC Saarbrücken im Jahre 2007 von sich gab. Die Mitgliederwerbung sollte mittels gezielter Imagekampagnen vorangetrieben werden, auf 2500 Mitglieder sollte der Verein bis Jahresende wachsen, ein neuer Sponsorenpool auf der Basis eines "Drei-Säulen-Modells" entstehen. Die Ziele wurden später nach unten korrigiert, obwohl sich zunächst ein Zulauf an Neumitgliedern abzeichnete, die Kampagne "Liebe kennt keine Liga" umgesetzt wurde und diese für eine gewisse Zeit allgegenwärtig war. Das half zumindest nicht auf dem Platz: Das sportliche Ziel wurde verpasst. Von einem Sponsorenpool, wie es ihn z.B. in Münster gibt, hörte und sah man nichts mehr. Munter wurden im wöchentlichen Rhythmus große Projekte angekündigt, wie der Stadionneubau, der ab Frühjahr 2008 kursierte oder ein mehrstöckiges Bürogebäude im Sportfeld.

Wie ernst diese Worte wirklich zu nehmen waren, ahnten viele FCS-Fans, die sich erst einmal fragten, wo man das viele Geld für all die schönen Dinge hernehmen sollte. Eine Stahlrohrkonstruktion wäre für neue Tribünen wohl die günstigste Baumethode - würde aber immer noch rund 20 Millionen Euro verschlingen. Ein kompletter Umbau des FC-Sportfeldes wäre ebenfalls kein Pappenstiel und ohne neue Sponsoren oder mehr Fernsehgeld wohl kaum zu schaffen. Ein wenig verlor das Ganze an visionärem Elan, als man auf der Mitgliederversammlung im März 2009 das neue Credo ausgab: Ohne neues Stadion keine dritte Liga. Immerhin waren die Duschen im Sportfeld da schon renoviert.

Wenn man so will, dann ist Horst Hinschberger der "Medien-Kanzler" des 1. FC Saarbrücken, der zum Regieren vor allem aufmerksame Zuhörer braucht. Im Gegensatz zum pressescheuen Vorgänger Ostermann, der eher seltener Gast auf Fanmeetings war, lässt Hinschberger keine Gelegenheit aus, über seine Meinung zu informieren oder informieren zu lassen. Dabei baut er lieber ein Luftschloss zu viel als eines zu wenig, ganz nach dem Motto: Was angekündigt ist, muss noch lange nicht umgesetzt werden, aber wenn ich viel ankündige und auch nur das Geringste davon umgesetzt wird, habe ich etwas bewegt.

Das mag gut bei Medien und Fans ankommen und auch tatsächlich ein wenig bewegen, aber wo bleibt der Blick auf das existenziell wirklich Entscheidende? Nämlich, dem FCS eine sichere und tragfähige Basis für die kommenden Jahre zu verschaffen. Was kommt, wenn Victor's nicht mehr Hauptsponsor ist? Was kommt, wenn man wieder an das Tor zur dritten Liga klopft? Kann man sich auf Dauer Frauen- und Männermannschaft leisten? Was kommt, wenn Präsident Hinschberger einmal nicht mehr der Präsident des FCS sein wird?

Es könnte gefährlich werden, die langfristigen, überlebenswichtigen Ziele zu Gunsten kurzfristiger "Strohfeuer" zu vernachlässigen, auch wenn diese Strohfeuer für kurze Zeit hell strahlen und angenehm wärmen. Vor allem die Suche nach neuen Sponsoren ist eine Aufgabe, bei der sich der FCS an anderen Vereinen orientieren sollte. Auch das ständige Meisersche Mantra der Sponsorenflaute sowieso das alte Fan-Mantra "Uns kann doch eh keiner leiden!" dürfen nicht hemmend, sondern sollten anspornend wirken.

Hinschberger wird sicherlich, in alter Marnier des medienaffinen Präsidenten, auch seine Redekraft dazu verwendet haben, wichtige Sponsoren an Bord zu halten. Das erlaubt dem FCS jedoch keinen neuen finanziellen Spielraum, den er so dringend bräuchte, um irgendwann die Dritte Liga zu erreichen.

Dabei darf man sich nicht vom alten Spukgespenst Sponsorenflaute davon abhalten lassen, auf die Suche nach Geldgebern zu gehen.
Eine Investition, die sich beim FCS sicherlich bezahlt machen würde, wäre die Einstellung eines "Akquisiteurs". Ein solcher Kundenwerber würde potenziellen Sponsoren, über die Hinschbergersche Rhetorik hinausgehend, die Vorzüge eines Engagements nahebringen. Auch öffentlichkeitswirksame Aktionen könnte der Akquisiteur entwerfen und damit die Präsenz des Vereins im Saarland verstärken. Welchem FCS-Fan tut es nicht in der Seele weh, wenn er durch durch die Saarbrücker Innenstadt geht und auf Plakaten einer Homburger Brauerei Spieler in rot-weißen Trikots sieht?

Auch aus seinem Online-Angebot könnte der FCS mehr machen. Die Ankündigung eines Angebots namens "FCS-TV" zeigte den richtigen Weg auf, allerdings warten wir noch heute auf die Umsetzung. Die triste Realität zeigt die Webseite, bei der nur sehr langsam mal Fehler (wie die Uhrzeit im Forum) behoben werden. Hier könnte man schon mit einem kleinen Tippspiel mehr Resonanz erhalten, Gewinne könnten von Sponsoren gestiftet werden. Auch das Prunkstück im Netz, das Fanradio, sollte zum Anwerben neuer Gelder genutzt werden, auch wenn es am Ende nur dazu dient, dass kostenneutral gesendet werden kann.

Zuletzt wäre auch die Bindung zu den Fans ein Thema, das offensiver zur Einbindung von neuen Sponsoren genutzt werden könnte. Bei St. Pauli und in Oberhausen gab es einst "Retter"-Pakete, mit denen sich jeder Fan als Retter des Vereins in einer Notlage fühlen konnte. Natürlich: Der FCS ist noch von der Lage beider Vereine zum jeweiligen Zeitpunkt entfernt und hat die sportlich ganz tristen Zeiten in der vergangenen Saison erlebt. Dennoch wäre ein ähnliches Modell zu überlegen, was auf zwei Ebenen operiert: Die Fan-Ebene und die Sponsoren-Ebene. Gegen kleinere Beiträge könnten so Fans sich an einem großen Pool von Geldern, wahlweise unter einem Motto "Stadionrenovierung" oder "Mission Dritte Liga" beteiligen, während Unternehmen ihrerseits angemessene Beträge bezahlen und entsprechend gestaffelte Werbemöglichkeiten oder VIP-Privilegien erhalten.

Bei all diesen Möglichkeiten, sollte man jedoch zwei Dinge unberührt lassen: Der Ludwigspark als Standort und Name, sowie der Status der Fans dürfen nicht unter der Suche nach neuen Sponsoren leiden. Damit würde der Verein sein Tafelsilber veräußern und diejenigen hintergehen, die ihn - wie schon oft in der Vereinsgeschichte - auch im Notfall auffangen. Denn eines kann sich auch ein Präsidium unter dem Vorsitz Hinschbergers sicher sein: Wenn die Träume einmal platzen und man nicht einmal mehr das Fundament für einen weiteren Neuanfang besitzt, werden die Fans den Verein übernehmen müssen, da die Wirtschaft ihn vernachlässigt hat.

Samstag, 19. Dezember 2009

Leuchtturm #5 erschienen!

Am 12. Dezember ist die fünfte Ausgabe des Leuchtturms erschienen. Themen waren das FCS-Lexikon von M bis N, der Kommentar zur Saarbrücker Mentalität, ein Gespräch mit dem Fanradio, ein Interview mit Rubi vom Fanausschuss, der neueste Comic-Streifen der "Saartiere", ein Bericht aus dem sagenumwobenen Lotte und vieles mehr.

Restexemplare der fünften Ausgabe des Fanmagazins zum 1. FC Saarbrücken sind weiterhin unter der bekannten E-Mail-Adresse erhältlich:

redaktion -at- fcs-leuchtturm.de

Freitag, 11. Dezember 2009

Leuchtcast 19 - das FCS-Podcast

Alles zum morgigen Spiel gegen Elversberg und Heft Nr. 5.

Podcast als mp3-Datei

Der neue RSS-Feed zum Abonnieren:

http://fc-leuchtturm.podspot.de/rss

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Leuchtcast verschoben!

Aufgrund eines Anbieterwechels erscheint die nächste Ausgabe des Leuchtcasts wohl erst morgen!

Pünktlich erscheinen wird dafür die fünfte Ausgabe des Leuchtturms, über die seit gestern auch Ludwigspark.de berichtet.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Leseprobe 3: Luftschlösser

Der 1. FC Saarbrücken ist zum zweiten Mal in Folge Herbstmeister geworden, alles scheint perfekt. Zu bestreiten ist dies nicht, auch die Redaktion freut sich über die jüngsten Erfolge. Nur: Mit steigendem Erfolg wachsen die Verantwortlichkeiten an, während man von den Verantwortlichen nur sporadisch einen Ton vernimmt, von den Forderungen nach einem Stadionneubau abgesehen. Im Gegensatz zu den Akteuren auf dem Feld bewegt sich auf höherer Ebene (noch) zu wenig.

In unserer letzten Leseprobe, die sich der Kritik verschrieben hat, beschreibt Carsten Pilger die Gründe für den allgemeinen Stillstand auf Vereinsebene und nennt Vorschläge, die mit realistischem Aufwand umsetzbar wären.

Der Kommentar zur Saarbrücker Mentalität

Warum man besser ein Fundament gießen würde, als Luftschlösser zu bauen


Ich mag meinen 1. FC Saarbrücken. Ich hätte ihn am liebsten in der Bundesliga, zwischen Bayern und Dortmund. Oder noch besser: VOR Bayern und Dortmund auf dem ersten Platz, in der Champions League bei Real Madrid. Und in einem Stadion, das 60.000 fasst und von der UEFA mit fünf Sternen ausgezeichnet wäre. Horst Hinschberger hätte das sicher auch gerne so. Was uns beide unterscheidet: Er baut seine Luftschlösser öffentlich, ich im Stillen.

Zunächst einmal: Es ist keine Schande, den FCS zu lieben und von besseren Zeiten zu träumen. Bei einem Verein, der drei Ligen gefallen ist, und nun gerade einen kleinen Sprung zurück geschafft hat, bleibt nicht viel anderes als das Träumen, wird so mancher sagen. "Träumer" gehört zu den gängigen Beschimpfungen, die man sich als FCS-Fan, auch unter Gleichgesinnten, manchmal anhören muss. "Visionär" nennt man den Träumer, der sich in seiner Rolle gefällt.

Visionär klangen die Ankündigungen, die Horst Hinschberger als designierter Präsident des 1. FC Saarbrücken im Jahre 2007 von sich gab. Die Mitgliederwerbung sollte mittels gezielter Imagekampagnen vorangetrieben werden, auf 2500 Mitglieder sollte der Verein bis Jahresende wachsen, ein neuer Sponsorenpool auf der Basis eines "Drei-Säulen-Modells" entstehen. Die Ziele wurden später nach unten korrigiert, obwohl sich zunächst ein Zulauf an Neumitgliedern abzeichnete, die Kampagne "Liebe kennt keine Liga" umgesetzt wurde und diese für eine gewisse Zeit allgegenwärtig war. Das half zumindest nicht auf dem Platz: Das sportliche Ziel wurde verpasst. Von einem Sponsorenpool, wie es ihn z.B. in Münster gibt, hörte und sah man nichts mehr. Munter wurden im wöchentlichen Rhythmus große Projekte angekündigt, wie der Stadionneubau, der ab Frühjahr 2008 kursierte oder ein mehrstöckiges Bürogebäude im Sportfeld.

Wie ernst diese Worte wirklich zu nehmen waren, ahnten viele FCS-Fans, die sich erst einmal fragten, wo man das viele Geld für all die schönen Dinge hernehmen sollte. Eine Stahlrohrkonstruktion wäre für neue Tribünen wohl die günstigste Baumethode - würde aber immer noch rund 20 Millionen Euro verschlingen. Ein kompletter Umbau des FC-Sportfeldes wäre ebenfalls kein Pappenstiel und ohne neue Sponsoren oder mehr Fernsehgeld wohl kaum zu schaffen. Ein wenig verlor das Ganze an visionärem Elan, als man auf der Mitgliederversammlung im März 2009 das neue Credo ausgab: Ohne neues Stadion keine dritte Liga. Immerhin waren die Duschen im Sportfeld da schon renoviert.

Wenn man so will, dann ist Horst Hinschberger der "Medien-Kanzler" des 1. FC Saarbrücken, der zum Regieren vor allem aufmerksame Zuhörer braucht. Im Gegensatz zum pressescheuen Vorgänger Ostermann, der eher seltener Gast auf Fanmeetings war, lässt Hinschberger keine Gelegenheit aus, über seine Meinung zu informieren oder informieren zu lassen. Dabei baut er lieber ein Luftschloss zu viel als eines zu wenig, ganz nach dem Motto: Was angekündigt ist, muss noch lange nicht umgesetzt werden, aber wenn ich viel ankündige und auch nur das Geringste davon umgesetzt wird, habe ich etwas bewegt.


Was der FCS umsetzen könnte, steht im vollständigen Kommentar, der im neuen Leuchtturm erscheinen wird.

Sonntag, 6. Dezember 2009

HERBSCHDMEISCHDA!

Tabellen sagen mehr als 1000 Worte:

1. 1. FC Saarbrücken
--------------------------------------------------
2. Sportfreunde Lotte
3. VfL Bochum II
4. Preußen Münster
5. 1. FC Köln II
6. 1. FC K'lautern II
7. Eintracht Trier
8. Rot-Weiss Essen
9. SC Verl
10. SV Elversberg
11. Fortuna Düsseldorf II
12. 1. FSV Mainz 05 II
13. Borussia M'gladbach II
14. Bayer Leverkusen II
15. FC Schalke 04 II
--------------------------------------------------
16. SV Waldhof Mannheim
17. Bonner SC
18. VfR Wormatia Worms

Stand: 6. Dezember 2009, 13:42 Uhr

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Leseprobe 2: Neues vom Fanradio

Nachdem wir vor wenigen Tagen die Leseprobe aus dem Bereich der Satire bereits präsentiert haben, geht es heute mit einem anderen kleinen Vorabauszug aus dem nächsten Leuchtturm weiter. Da wir diesmal nach der Dreiteilung in eine satirische, eine informative und eine kritische Leseprobe verfahren, ist heute die Information unser Thema. Der Leuchtturm sieht sich seit seiner Gründung im Herbst 2008 nicht nur als Pausenclown oder Nörgler, sondern vor allem als Medium, das Stadiongänger über den begrenzten Tellerrand des FC-Magazins hinaus mit Nachrichten versorgen will. In Ausgabe Nr. 5 haben wir so mit Rick, dem Chefkommentator des Fanradios, gesprochen. Heraus kam dabei ein lesenswertes Interview, von dem es heute einen kleinen Auszug hier im Leuchtturm-Blog gibt:

Leuchtturm: Hallo Rick, stell doch mal bitte kurz das Fanradio und sein Team vor!

Rick: Das FCS-Fanradio-Team besteht zurzeit aus sechs Personen: Den Moderatoren Sandra, Kai, Sven, Peter und mir, außerdem haben wir noch mit Ole einen Techniker im Boot. Die meisten Übertragungen werden von Kai, Sven und mir moderiert. Ich habe nach dem Abgang von zwei Fanradio-Kräften, die noch in der Saison 2007/08 viel mitmoderiert haben, die Rolle des Chefkommentators übernommen. Wir haben alle ganz normale Berufe, sind alle große FCS-Fans und sind für das Fanradio in unserer Freizeit da.

Leuchtturm: Seit Beginn dieser Saison muss man sich zum Hören des Fanradios online registrieren, vorher war das nicht der Fall. Wie kommt's?

Rick: So viel ich weiß, hat das lizenzrechtliche Gründe: Der DFB verlangt für Regionalliga-Übertragungen eben eine Online-Anmeldung der Hörerinnen und Hörer.

Leuchtturm: Zu Saisonbeginn wurde vom Verein gemeldet, dass das Fanradio "kostenlos bleibt". Wurde eine andere Option vom Verein in Erwägung gezogen?


Rick: Du meinst, die Option, dass die Leute für den Service zahlen sollen? Nein, die wurde meines Wissens nach vom Verein immer strikt abgelehnt. Es soll ein kostenloser Service für alle FCS-Fans bleiben.

Leuchtturm: Welche Auflagen oder Vorgaben seitens des DFB müsst Ihr eigentlich beachten?


Rick: Da gibt es eigentlich nichts, was nicht auch bei "normalem" Live-Radio zu beachten wäre - mit anderen Worten, man sollte sich schon an den Pressekodex halten, niemanden "vorführen" oder übel beschimpfen. Natürlich nehmen wir uns als Fanreporter für Fans draußen im Lande auch das Recht heraus, manches durch die blau-schwarze Brille zu sehen. Ansonsten sind mir keine besonderen Auflagen durch den DFB bekannt.


Die Fortsetzung gibt es im nächsten Leuchtturm.