Dienstag, 28. April 2009

Leseprobe 2 für 3

Leidensfähigkeit wird den FCS-Fans oftmals zugeschrieben und sie sorgt auch dafür, dass man alle mittleren bis schweren Katastrophen, die der 1. FC Saarbrücken erleiden muss, auch gefahrenlos übersteht. Müßig an dieser Stelle die vergangenen Abstiege, blinden Spieler und hilflosen Trainer der vergangenen Jahre einzeln aufzulisten (die Vorstandsriege nicht zu vergessen!) und dennoch wird auch ein Aufstieg 2009 unter Dieter Ferner das Wort "Leidensfähigkeit" nicht so einfach aus dem Wortschatz der Molschder streichen können. Man muss sich nur einmal die sanitären Anlagen des Ludwigsparkstadions näher anschauen, um darauf zu stoßen. Leuchtturm-Redakteur Florian Kern begab sich in die Höhle marmorierten Einrichtungen des Löwen und berichtet in seinem "Ultimativen Toiletten-Test im Ludwigspark" darüber.

Klo2

Wer hatte nicht schon einmal das ungute Gefühl einer drückenden, übervollen Blase oder eines rumorenden Darms, das dem Menschen den warnenden Hinweis gibt, in der nächsten Zeit eine Toilette – umgangssprachlich gerne auch das Klo genannt – aufzusuchen. Da wir dem Ruf, die Klos im Ludwigspark wären so antik, dass es schon einer Kultstätte gleichen würde, nachkommen wollten, hat sich die Crew des Leuchtturms in einen Hygiene-Schutzanzug geworfen, die Gasmaske übergezogen und mit der Kamera und Notizblock den Weg in die Toilette des Ludwigsparkstadions gewagt. Es folgt nun die Analyse der Toilettenqualität in den drei Hauptkategorien:

...

Andrang: Auf den Toiletten ist in der Regel eher wenig Betrieb. Die Gründe dafür kennen Sie nun. Wenn allerdings einmal Betrieb herrschen sollte, so kann “Mann” fürs kleine Geschäft schnell an der Wand auspacken und urinieren. Bei großem Geschäft muss man dann unter Umständen kurze Wartezeiten in Kauf nehmen sowie seine Papierunterlagen mitbringen.
Leuchtturm-Note: 3+


Weiter geht es im dritten Leuchtturm, in Kürze erhältlich!

Sonntag, 26. April 2009

Leuchtturm aktuell

Aufstieg

Sie wussten es ja sowieso längst, oder?

Donnerstag, 23. April 2009

Leuchtcast 7 - das FCS-Podcast

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Linktipp der Woche:

Stellungnahme der "Eschden Fans"

Neben Einblicken in Ausgabe Nr. 3 gibt es wie immer eine bunte Mischung an FCS-Themen, mit dem Fokus auf die letztwöchtigen Proteste bei den Fans der FCS-Frauen und dem Nachspiel in der Zeitung.

Dienstag, 21. April 2009

Leseprobe 1 - Fluch der Oberliga - Am Ende der Welt, in Waldalgesheim!

Bereits für die erste Ausgabe hat der Leuchtturm in Person von unserem Redakteur Jochen eine kulturelle Auswärtsfahrt getätigt und darüber berichtet. Ziel in der Hinrunde war Bad Breisig. Da dieser Artikel sowohl der Redaktion als auch Ihnen, liebe Leser, sehr gut gefallen hat (Die Rückmeldungen waren voll des Lobes.) hat das Leuchtturm-Team wieder seine Ortsinspekteure Jochen und Florian (mit Unterstützung zweier Verkäufer) ausgesandt, um das Kulturerbe Waldalgesheim zu besichtigen. Es folgen nun zwei Passagen, die aus dem Artikel "Fluch der Oberliga - Am Ende der Welt, in Waldalgesheim!" stammen.

- von Jochen Klein -

Das Highlight der Ortsmitte ist das dem Ortsschild nachempfundene „SWR 1- Gemeinde Waldalgesheim“ –Zeichen, dessen sicherlich tief mystische Bedeutung uns verborgen bleibt. Während die Mitstreiter die Speisekarten der Gaststätten nach regionalen Spezialitäten („Schnitzel mit Pommes , 7,90!“) durchforsten, habe ich endlich die Gelegenheit, die mir auf der Zunge brennende Frage beantworten zu lassen. Ein Einheimischer erklärt mir mit leicht irritiertem Blick, dass man „Waldalgesheim“ und nicht „Wald-Algesheim“ schreibe, und deshalb auch nicht „Wald-Algesheim“, spreche. Ich bin vorerst beruhigt, und unsere Entdeckungstour kann weiter gehen.

...Auf einem Hügel erhebt sich die ehemalige Eisen- und Mangangrube Dr.Geier , geschlossen 1971 und mittlerweile Teil des Unesco- Weltkulturerbes. Leider ist man in Waldalgesheim noch nicht auf die Idee gekommen, die Auszeichnung als Touristenattraktion zu nutzen. Statt Shuttle-Service, Seilbahn oder zumindest prachtvoll ausgebautem Wanderweg, quält sich das Leuchtturm-Team mutig den erst schlammigen, dann steinigen Weg auf den Berg hinauf, während der Wind unbarmherzig in die geschundenen Gesichter weht. Zwischenzeitlich passieren wir das Waldalgesheimer Nobelviertel, in dem sich ein Prachtbau neben den anderen reiht. Vielleicht sind wir auch schon längst in einem anderen Ort, so genau lässt sich das nicht sagen. Auf des Berges Spitze angekommen, erwartet uns irritierenderweie eine Flagge der Generali Versicherungen, aber keine Generali-Filiale. Wäre auch irgendwie blöd, so auf der Bergspitze. Die verfallenen Gebäude der ehemaligen Mangangrube vermitteln ein leicht post-apokalyptisch angehauchtes Gefühl, während in zwei sehr gut erhaltenen, Villen-artigen Häusern unter anderem das Forstamt untergebracht ist. Nachdem einige Fotos im Kasten sind, beginnt der Abstieg,...

Fortsetzung folgt in Leuchtturm Nummer Drei!

Mittwoch, 15. April 2009

Wettentspannen und Abrüsten

Es ist bekannt, dass die FCS-Fans mehr mit Blau-Schwarz als mit Schwarz-Weiß zu tun haben, und dennoch wird immer wieder gerne die Unterscheidung zwischen gutem und bösem Fan getroffen. Da man zwar viele Fans, aber eben nur einen Verein, ergo eine Fangemeinde antrifft, wird gerne über einen Kamm geschoren und keinen interessieren die unzähligen Zwischentöne in diesem schwarz-weißen Muster. In der Reihe kritischer Anstöße in Sachen Fanarbeit, Ordnungs- und Polizeieinsätzen ging man in der zweiten Ausgabe des Leuchtturms auf die Gewaltspirale und mögliche Ansätze zur Lösung ein.

von Carsten Pilger

Im letzten Heft haben wir die Problematik bei Auswärtsspielen aus unserer Sicht erörtert und wollten damit ein paar Denkanstöße geben. Diesmal wollen wir diese Thematik weiterführen und aufzeigen, warum gerade beim FCS die Maxime aus PeterLichts "Wettentspannen" angebracht wäre:

Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt und eigentlich ja schon tot ist


Zwei Beispiele aus der laufenden Saison:
1. FCS - FC Homburg
Als ein sichtlich angetrunkener FCH-Fan über den Zaun vom Gästeblock auf die leere Victor's-Vortribüne kletterte, erkannte dieser nach unbeholfenen Fluchtmanövern die Ausweglosigkeit seiner Lage. Er wollte wieder in den C-Block zurückklettern, wurde dabei jedoch vom Zaun gezerrt und nun von Polizisten festgesetzt, was die Gemüter erst recht erhitzte.
2. FV Lebach - FCS
Im Saarlandpokalspiel wurde ein Polizei- und Ordneraufgebot aufgefahren, welches selbst einigen Ligaspielen Konkurrenz machte und in Anbetracht des Spielcharakters als übertrieben zu bezeichnen ist. Erst als die Fans sich in die Kurve hinter das Tor bewegten, wo zu diesem Zeitpunkt der Übergang zur Heimseite war, vergrößerte der Ordnungsdienst den Gastbereich, der zu diesem Zeitpunkt keinen Platz mehr für die aktiven Fans mitsamt Doppelhaltern und Schwenkfahnen bot. Trotz dieses Einlenkens wurde nun der Weg zum Vereinsheim mit Gittern abgesperrt und die Fans durften sich einer Sonderbewachung erfreuen.

Begleitet man den FCS eine Saison lang, so meint man einem ständigen Wettrüsten beizuwohnen. Wo hier ein prekärer Zwischenfall wie gegen Homburg im April 2008, da einige Stadionverbote zum Ausgleich. Das Bild der Gewaltspirale ist hier nicht plump als Veranschaulichung von Hooliganismus vs. Ordnungsstreben zu sehen, es ist der grausame Zustand, der Zuschauern Freiheiten raubt und gewisse Vorurteile in den Medien prägt. Es erhebt Nichtigkeiten (wie einen "Tag der Vernichtung" als wer-kennt-wen.de-Termin) zu Information und führt dazu, dass der Satz "Die FCS-Fans haben sich gut benommen" zum Mantra vieler Vereine wie Betzdorf oder Mettlach geworden ist, wobei dies im Vorfeld meist zu erwarten war.

Wäre es dann nicht sinnvoll diese Gelegenheit zur Entspannung und Abrüstung zu nutzen? Dass übertriebene Sicherheitsmaßnahmen und überhöhte Polizeiaufgebote schon von vielen normalen Stadiongängern als provokant empfunden wird, ist allgemein bekannt.

Zum einen könnte man auf diese Weise Kosten sparen. Die Polizeigewerkschaft selbst hat in der Vergangenheit immer wieder die horrenden Kosten von Einsätzen bei Fußballspielen thematisiert, die dem Steuerzahler zur Last fallen würden. Betrachtet man das Problem umgekehrt, so ist nicht die Weitergabe der Kosten an die Vereine, sondern die Vermeidung überflüssiger Ausgaben der gesuchte Lösungsansatz.
Ein Saarlandpokalspiel in Lebach erfordert naturgemäß keine Hundertschaften an Polizisten, die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Aufgebot und Gefahrenpotenzial muss jedoch grundsätzlich überdacht werden. Selbiges gilt für Ordneraufgebote und weitergreifende Sicherheitsmaßnahmen wie Baustellenzäune.

Wo Maßnahmen zurückgefahren und Freiheiten erkämpft werden, bleibt immernoch die weitergehende Frage nach der Verantwortung offen. Ein selbstverwalteter (und selbst zu reinigender) Block wie der E2 ist hier nur ein Beispiel. Wichtig ist jedoch, dass die Fans selbst die Sorge dafür tragen, mit gewonnenen Freiräumen umzugehen. Auf den Sportplätzen der Oberliga ist die Resonanz zumeist positiv, von Fanseite zeigt man das Verantwortungsbewusstsein, welches eine Grundvoraussetzung für das weitere Streben nach Freiheiten ist.

Im Endeffekt mag sich dies alles etwas utopisch anhören. Es muss der breiten Masse an Fans, Zuschauern, aber auch Polizei und Vereinen aufgezeigt werden, dass es immernoch besser ist, sich langsam zu entspannen als überhaupt nicht. Schneller ist natürlich besser. Das wusste schon PeterLicht.

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern...

...wünscht die Redaktion des Leuchtturms allen Lesern, Unterstützern, FCS-Fans und natürlich der Mannschaft.

Ein besonders frohes Osterfest wünschen wir Daniel Fischer von der BILD-Zeitung und hoffen, dass seine gestrige Suche nach Ostereiern in Neunkirchen ergiebig ausfiel!

BILD sucht Ostereier in Neunkirchen (Ludwigspark.de)
2.500 faule Eier (BILDblog)

Donnerstag, 9. April 2009

Leuchtcast 6 - Das FCS-Podcast

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Diesmal mit ein paar kurzen Worten zur Mitgliederversammlung, den Personalplanungen beim 1. FC Saarbrücken und dem Traditionsduell bei Borussia Neunkirchen.

Montag, 6. April 2009

Berichterstattung über den 1. FCS in der Presse

Der Leuchtturm versteht sich als kritisches und unabbhängiges Magazin, gleichzeitig aber auch als Sprachrohr aller FCS-Anhänger von A-Block bis Gegentribüne, was unser Heft wohl am meisten von anderen Medien unterscheidet, die an der Berichterstattung über die Blau-Schwarzen mitwirken. "Der Presse auf der Fresse" heißt es oft von Seiten der Fans und die Diskussion über die Qualität des saarländischen Sportjournalismus findet vor allem in den Internet-Foren kein Ende. Das war für Christian Bost Grund genug für den Leuchtturm einmal die Presse selbst in den Mittelpunkt eines kritischen Artikels zu stellen.

von Christian Bost

Der folgende Artikel setzt sich mit verschiedenen Aspekten unserer, oftmals in die Kritik geratene, lokale Presse auseinander. Da unser Magazin „Leuchtturm“ von Fans für Fans des 1. FCS konzipiert wird, soll im Folgenden lediglich eine Beschränkung stattfinden, die nur die Situation unseres Vereins und dessen Rolle in den Medien widerspiegelt.

Jeder kennt folgende Situation: die Gerüchteküche um den 1.FCS brodelt wieder mächtig, sei es beim Thema Neuverpflichtungen, Trainersuche oder etwa Stadionneubau. Der Durchschnittsfan will naturgemäß schnellstmöglich wissen was Sache ist und greift deswegen auf die Presseberichte zurück. Hier stellen sich zunächst Fragen wie: wer berichtet denn regelmäßig über den FCS? sind die Quellen seriös? ist die Berichterstattung objektiv?

Um eine bessere Orientierung zu schaffen, vertiefen wir doch gleich die erste Frage:

Welche lokalen Medien beschäftigen sich „regelmäßig“ mit dem FCS?
Zeitungen (Saarbrücker Zeitung, Bild, 20cent (Anmerkung der Red.: mittlerweile eingestellt), Saaramateur…)
Fernsehen (Saarländischer Rundfunk)
Radio (Radio Salü, Unser Ding, SR1…)
Internet (Saarkicker.de, Saaramateur.de…)

Dazu gibt es gleich zu sagen, dass viele der aufgezählten Medien letztlich doch in unregelmäßigen Abständen und auch eher ungenügend berichten. Z.B. wird bei Radio Salü und den anderen Radiosendern teilweise versäumt Spielstände während der Halbzeit mitzuteilen oder selbst nach Spielende gar kein Endergebnis genannt. Darum soll die Auswahl nur auf die größten Quellen, die Saarbrücker Zeitung (SZ) und das Fernsehen (SR), begrenzt werden.

Worin liegt das Interesse der lokalen Medien?
- Die Öffentlichkeit zu informieren (natürlich objektiv)
- Dadurch die größtmögliche Leserschaft/Zuschauerzahl anzusprechen
- Sich unter Konkurrenz in der Presse behaupten
- Sich letztlich zu etablieren und Gewinne erzielen (oftmals durch Werbung)

Szsr2

Wie passt nun unser FCS in dieses Schema hinein, so dass er für die Presse attraktiv genug ist um darüber zu berichten? Diese Frage ist gar nicht so schwer zu beantworten, denn immerhin ist es der älteste und traditionsreichste saarländische Fußballverein. Hinzu kommt noch, dass wir trotz des sportlichen Misserfolgs der letzten Jahre eine recht große Anhängerschaft haben, die ein Stück weit die Öffentlichkeit repräsentiert und somit eine potentielle Zielgruppe für die Presse darstellt.

Wie gut ist die lokale Berichterstattung?
Zwei der wichtigsten Merkmale um eine Wertung über die Arbeit der Presse abgeben zu können sind Aktualität und Qualität. Zum einen erwarten wir, dass wir zeitnah über Fakten auf dem Laufenden gehalten werden und zum anderen, dass diese Berichte dann auch einen relativ hohen Wahrheitsgehalt haben und auch korrekt recherchiert wurden. Ein gängiges Beispiel ist der Videotext des SR. Wie oft wurden dort schon Halbzeitstände oder sogar Ergebnisse falsch veröffentlicht, was besonders ärgerlich ist, wenn man über keine andere Quelle verfügt und teilweise Spielergebnisse über Auf- oder Abstieg entscheiden.

Doch positiv ankreiden kann man den beiden auserwählten Kandidaten (SZ und SR), dass sie immerhin regelmäßig über den FCS berichten und wir somit nicht in der Bedeutungslosigkeit der lokalen Presse versunken sind. Zwar lässt sich über die Qualität der Berichterstattung streiten, doch zunächst soll eine Tabelle folgen, die darstellt, wie und wo unser Verein hervorgehoben wird:

Szsr

Saarbrücker Zeitung:
Die Berichte sind in der Regel gut recherchiert, beinhalten aber teilweise keine Neuigkeiten mehr, da sie zuvor schon schneller im Internet verbreitet wurden. Dies sollte aber berücksichtigt werden, da schließlich irgendwann Redaktionsschluss sein muss, was für das Internet nicht zählt, es schließt nie.
Leider werden wir FCS-Fans des Öfteren mit extra großen Überschriften über Kaiserslautern verärgert, was recht wenig in einer Zeitung aus Saarbrücken zu suchen hat. Berichterstattung ist ja verständlich, dennoch nicht in diesem Ausmaß.
Nicht nur aus diesem Grund wird der SZ aus Anhängerkreisen nachgesagt, sie versuche absichtlich das Image des 1.FCS zu schaden, indem häufig negative Ereignisse mehr Spielraum erhalten als positive. Z.B. wird das vorbildliche Verhalten unserer Fans bisher (im Gegensatz zu Homburg) kaum erwähnt.
Aber positiv zu vermerken ist, dass fast täglich im Lokalteil der SZ ein Artikel über den FCS zu finden ist. So wurde z.B. auch ein Bericht über unseren Leuchtturm verfasst, was uns Redakteuren eine besondere Freude bereitet hatte.

Saarländischer Rundfunk:
Das Highlight des SR’s ist eindeutig die wöchentliche Sendung Arena am Samstag, in der ca. 5-10 min. Spielausschnitte des FCS vom aktuellen Spieltag gezeigt werden. Selten wird im Fernsehen aus der Oberliga berichtet und dies muss dem SR positiv anerkannt werden.
So groß die Vorfreude jedoch auf die Arena am Samstag ist, umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn Spiele (wie z.B. der grandiose Kantersieg in Rossbach) nicht gezeigt werden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die scheinbare Befangenheit eines gewissen Reporters, dessen Name hier nicht genannt werden soll. Er sagte in der Sendung vom 1.11. mit einem Lächeln im Gesicht zu Michael Petri (FC Homburg): „…und in zwei Wochen haut ihr Saarbrücken weg.“ Dieser Satz sorgte für Empörung unter den FCS-Fans und als danach noch der 5:1 Sieg in Mettlach von diesem Herrn kommentiert und als „nicht verdient“ bezeichnet wurde, forderten einige Anhänger seine Kündigung. Soviel zum Thema Objektivität.
Vielen Reportern des SR’s wird Unprofessionalität vorgeworfen, was sich leider negativ auf die Qualität der Berichterstattung auswirkt.
Die Arena am Samstag distanziert sich in letzter Zeit auch von einer reinen Fußballsendung hin zur allgemeinen Sportsendung, denn die letzten 5-10 min. werden so z.B. dem Handball- oder Basketballgeschäft gewidmet.

Was würden wir tun ohne Presse?
Da tendenziell unsere lokale Presse in Fankreisen enorm kritisiert wird – teilweise berechtigt, teilweise unberechtigt – sollte man sich folgender Frage stellen, was wir ohne diese tun würden? Woher würden wir Fans unsere Informationen beziehen? Welche Folgen hätte dies längerfristig?
Sowieso ist das Internet die schnellste Plattform des Informationsaustausches, was sich z.B. beim Thema Neuverpflichtungen zeigt. Folgendes Szenario spielt sich regelmäßig ab: ein user bei ludwigspark.de verkündet, dass er über seriöse Quellen verfügt, die ihm bestätigten, dass unser Verein an Spieler XY dran ist, die Diskussionen nehmen Ausmaß an und andere user fordern den Namen der Quelle, doch dieser wird nie genannt. Das kuriose an diesem Beispiel ist, dass zu 50% diese Gerüchte tatsächlich stimmen. Sollte man sich also in Zukunft eher auf diese Art von Information verlassen?
Ein anderes Beispiel für den Ersatz von Presse spielte sich in Trier ab, als ein Fan sich bereit erklärte, jedes Spiel der beiden Oberligajahre der SV Eintracht Trier zu filmen und mittels Internet für andere Fans zur Verfügung zu stellen, da das lokale Fernsehen sich weigerte Oberliga auszustrahlen.

Beispiele für die Eigeninitiative von Fans die in die Journalistenrolle schlüpfen um ihren Verein zu unterstützen gibt es also wirklich und wäre durchaus auch in Saarbrücken möglich. Doch sollte man berücksichtigen, dass die Qualität der Berichterstattung dadurch nicht an Professionalität gewinnt, denn die Medien würden von Amateuren bereitgestellt werden. Unabhängig von der als generell schnell einzustufenden Kritikfähigkeit des Durchschnittsfans, wäre jeder Anhänger längerfristig mit dieser Situation unzufrieden. Fans können nicht die Gesamtarbeit der Presse ersetzen und das Internet erst recht nicht. Deswegen ist und bleibt die Presse ein wichtiger Bestandteil am Rande unseres Fandaseins, um immer auf dem neusten Stand zu sein wenn sich was beim 1.FCS bewegt. Kritik sollte dabei eine wichtige Rolle spielen, denn nach dem Grundsatz der objektiven Berichterstattung werden leider nicht alle Medien der Öffentlichkeit präsentiert (siehe Beispiel SR). Dennoch müssen viele Fans unsere untergeordnete Rolle in der Presse akzeptieren, denn bezogen auf den FCS ist sie gewissermaßen ein Spiegelbild für die Liga, in der wir spielen.

Sonntag, 5. April 2009

Sprengt das Abwehrbollwerk - Teil X

Vor 3.100 Anhängern gewann der Leuchtturm des Saarfußballs mit 2:1 gegen Betzdorf. Der Gegner wählte die selbe taktische Ausrichtung wie die Gegner zuvor im Ludwigspark - ein klassisches 9-0-1.

Während der FCS in Halbzeit Eins mit teilweise sehr guten Kombinationen glücklos gegen die Abwehrreihen anrannte, konnte man sich in der zweiten Halbzeit - wenn auch unschön - durchsetzen. Nach dem 1:0 durch Mozain fiel für kurze Zeit die Hintermannschaft in Tiefschlaf, was dann der Gast auch direkt zum 1:1-Ausgleich und anschließender Provokation der Zuschauer nutzte. Doch Saarbrücken wäre kein Leuchtturm, wenn nicht Marcel Schug in der 86.Minute noch zurückgeschlagen hätte. Im Pinball-ähnlichen Gewühl fiel kurz vor Schluss der vielumjubelte Siegtreffer. "Dirty-Dieter" gesellte sich nach dem Spiel dann erstmals zur Feier zu seinen Spielern.

Vorm Spiel nutze Zwei Drittel des Leuchtturm-Teams beim Fachsimpeln im A-Block die Gelegenheit ein Redaktionsfoto zu schießen. Christian wurde noch hinzugefügt.
Weitere Infos unter "Die Mannschaft" in der rechten Leiste.

Donnerstag, 2. April 2009

Redaktionsschluss Heft Nr. 3

Selbst wenn ein an dieser Stelle einfach mal ungenanntes Mitglied der Redaktion vergangenen Dienstag es mit den Worten

"Ihr seid ja auch bekloppt!"


kommentierte, wird es voraussichtlich noch in dieser Saison die dritte Ausgabe unseres kleinen, immer populärer werdenden Fanmagazins geben.

Aus diesem Grunde wird der Redaktionsschluss für das nächste Heft am 12. April 2009 sein.

Wer noch in letzter Sekunde seine Meinung in Form eines Leserbriefes loswerden muss oder eine Idee für einen bahnbrechenden Artikel hat, sollte sich sputen und so schnell wie möglich die Redaktion unter redaktion -at- fcs-leuchtturm.de (-at- durch @ ersetzen) kontaktieren.

Allez FCS!