Samstag, 29. Mai 2010

Erste Antwort auf "Lasst Dieter Trainer sein!"

Vor zwei Wochen veröffentlichten wir an dieser Stelle einen Offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und an den Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL). Darin forderten wir eine Ausnahmeregelung für Dieter Ferner, der in Liga 3 keine Trainerlizenz mehr besitzen würde.

Insgesamt schlossen sich uns 293 Unterstützer an (zuletzt auch Ferners ehemaliger Klub SC Friedrichsthal), die den Brief unterzeichneten. Neben einigen Erwähnungen in den Medien können wir nun die erste Antwort vorzeigen. Sie stammt vom Präsidenten des BDFL, Horst Zingraf. Zingraf war, wie Dieter Ferner, als Torhüter und Trainer beim 1. FC Saarbrücken aktiv.

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion “FCS-Leuchtturm”,

ich bin seit 01.07.1969 Mitglied des 1.FCS und habe mit Ihnen mit großer Begeisterung die Leistung der Mannschaft und die des dafür verantwortlichen Trainers verfolgt. Dieter Ferner besitzt die Sympathie und die Anerkennung aller seiner Kollegen im Bund Deutscher Fußball Lehrer.

Anerkennung verdient aber auch die Vereinsführung, der es gelungen ist, in kürzester Zeit mit Jürgen Luginger einen kompetenten Cheftrainer zu verpflichten und darüberhinaus Dieter Ferner als Sportdirektor so einzubinden, dass sein Wissen und seine Erfahrung weiter genutzt werden können . Die Strukturen des FCS sind so professioneller geworden.

Anerkennung auch für die Redaktion “FCS Leuchtturm” für die Qualität und das Niveau der Auseinandersetzung mit diesem emotionellen Thema.Sie haben zur Versachlichung der Diskussion beigetragen.

Erste Weichen für eine gute Saison sind damit gestellt.

Wir wünschen dem FCS bei den noch anstehenden Aufgaben eine glückliche Hand und viel Erfolg!

Horst Zingraf

Präsident
Bund Deutscher Fußball Lehrer


Da der FCS mit Jürgen Luginger einen neuen Trainer verpflichtet hat, hat sich unser Anliegen damit erledigt. Wir werden eine Antwort des DFB, sollte diese noch erfolgen, nachreichen. Ob es an dem drohenden, schlechten Abschneiden der Nationalelf bei der WM liegt, dass sich die DFB-Pressestelle Zeit lässt, darf gemutmaßt werden.

Freitag, 28. Mai 2010

Vorbericht Worms oder: Große Folgen

Vor zwei Jahren wurde Dieter Ferner Trainer des FCS, vor einem Tag wurde bekannt, dass sein letztes Spiel am Samstag in Worms stattfinden wird. Was Worms damit zu tun hat, dass Ferner überhaupt erst FCS-Trainer wurde, ergründen wir in diesem kleinen Rückblick, der auch ein Vorbericht ist.

Eines der wichtigsten Daten der jüngeren FCS-Geschichte war der 24. Mai 2008. In der Oberliga Südwest stand der 1. FC Saarbrücken auf dem dritten Tabellenplatz, der zur Qualifikation für die neue dreigleisige Regionalliga berechtigte. Mit 62 Punkten war dieser hochgradig gefährdet – trotz eines guten Torverhältnisses von +36 gegenüber den punktgleichen Lauterern (+32) und Worms (+29). Mit einem direkten Duell gegen Worms und einem lockeren letzten Auswärtsspiel gegen Rot-Weiß Hasborn war die Ausgangslage für den FCS relativ günstig. Dennoch war die Stimmung schlecht.

Beim vorletzten Heimspiel der Saison brauchte es eine Halbzeit, um die Mannschaft, das Verhältnis zwischen Zuschauern und Mannschaft und Zuschauern und Trainer dermaßen zu zerrütten, dass auf einmal der sicher geglaubte Platz in der Top Vier ins Wanken geriet. Zur Halbzeit im Spiel gegen Idar-Oberstein wechselte Trainer Alfred Kaminski Torhüter Pascal Formann aus. Viele Zuschauer rätselten über den Schachzug des jungen Trainers, auch wenn Formann während der gesamten Saison nie unumstritten war.

Dann nach Abpfiff eine Mikrofonansage, wie es sie im deutschen Fußball so noch nie gab: Kaminski wechselte Formann aufgrund des “psychischen Drucks” und ständiger Anfeindungen aus. Spieler, Trainer und Präsident Hinschberger formten eine Menschenkette, bei den Zuschauer stießen die Maßnahmen auf ein geteiltes Echo. Die einen fanden’s richtig, andere lächerlich, andere waren verärgert über die pauschale Schuldzuweisung an die Fans.

Im Jahr 2010, wo die psychische Belastung von Fußballern zum öffentlichen Thema geworden ist, fällt die Bewertung der Vorfälle damals vielleicht etwas anders aus. Fakt ist: So gut gemeint der Auftritt Kaminskis vielleicht war, so wurde man das Gefühl nicht los, dass er auch zur Eigenprofilierung eines Jungtrainers diente. Der erwünschte Effekt des einstigen Motivationskünstlers ging nach hinten los.
Am 24. Mai stand dann das “Endspiel” gegen Worms an, das der FCS, nun mit Fabian Seel im Tor, 0:1 verlor. Die Qualifikation für die Regionalliga West wurde verspielt.

Interessant werden die Ereignisse von damals, wohl die bitterste Stunde in über 100 Jahren blau-schwarzer Geschichte, erst bei Betrachtung der Folgen:

  • Wormatia Worms kam in die Regionalliga West.
  • Alfred Kaminski nahm seinen Hut und wechselte kurz darauf als sportlicher Leiter nach Elversberg.
  • Der FCS blieb in der nun fünftklassigen Oberliga und verpflichtete Dieter Ferner.

Und beim Vergleich der damaligen Folgen mit der heutigen Realität:

  • Wormatia Worms rettete sich 2009 über den Zwangsabstieg von Oggersheim und ist in dieser Saison bereits abgestiegen.
  • Alfred Kaminski scheiterte in Elversberg und übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt in Homburg – eine Chance, die Kaminski nutzen muss, will er noch einmal als Trainer durchstarten.
  • Der FCS hat den Durchmarsch von der Oberliga in Liga 3 geschafft.

Das zeigt vor allem eines: Die kleinsten Entscheidungen im Fußball können ungeahnte Folgen haben, die so vorher niemand erwartet hätte. Eine Entscheidung war die zur Auswechslung Formanns, die andere die Verpflichtung Ferners. Diesem sollte mit dem Spiel am Samstag ein würdiger Abschied für zwei Jahre großartige Arbeit bereitet werden. Darüber, welche Folgen die Verpflichtung Jürgen Lugingers haben wird, werden wir in ein bis zwei Jahren noch einmal reden.

Dieser Vorbericht wurde zudem auf ludwigspark.de veröffentlicht.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Interview mit Bernhard von ludwigspark.de

In Heft 6 erschien eines unserer bisher lesenswertesten Interviews: Bernhard von ludwigspark.de stand uns Rede und Antwort. Gestern feierte der Webmaster des größten FCS-Portals Geburtstag, heute veröffentlichen wir das Interview auch online - für alle ludwigspark.de-Leser, die den letzten Leuchtturm verpasst haben!

Interview mit Bernhard von ludwigspark.de

Seit zehn Jahren begleitet das Internet-Fanportal Ludwigspark.de den FCS, erlebte Aufstiegsdramen wie Abstiegstragödien und ist auch heute noch die Anlaufstelle für FCS-Fans im World Wide Web. Im legendären Gästebuch wurde vor Spielen getönt, während Spielen gezittert, nach Spielen gelobt oder gemeckert und öfters auch gestritten. Im April sprachen wir mit dem Webmaster und Gründervater Bernhard über die Anfangszeit, das neue Layout und natürlich über das legendäre Gästebuch.

Leuchtturm: Ludwigspark.de wurde im Februar zehn Jahre alt. Wie entstand das Ganze eigentlich?

Bernhard: Irgendwann während der Toppi-Euphorie in der Saison 1999/00 stellten wir bei der Auswärtsfahrt nach Pirmasens fest, dass die Internetpräsenz des FCS armselig ist. Spielberichte erschienen immer erst einige Tage später und auch sonst war die Seite eher mau mit Infos bestückt. Also sagten wir uns, dass können wir besser. Holly fing an eine Seite zu bauen und Anfang 2000 zum Auswärtsspiel in Salmrohr gingen wir online. Wenig später schied Holly schon aus dem Team aus und aktiv waren eigentlich nur noch Cornelius und ich tätig. Irgendwann fokussierte sich die Hauptarbeit auf mich und seitdem ist lupa.de meist eine One-Man-Show (abgesehen von Statistik-Jörg und früher noch Roberd).

Leuchtturm: Wie wurde die Seite damals von den Fans und vom Verein angenommen?

Bernhard: Der Zulauf der Fans überraschte uns. Wir hatten zu Beginn 70 Besucher am Tag, eine für uns unfassbar hohe Zahl, die dann auch noch stark in den folgenden Jahren anstieg. Durch Mundpropaganda wurde lupa.de schnell bekannt, war damals neben der Seite von FCS-Peter meines Wissens nach aber auch die einzige Fanseite im Netz. Bis heute ist der Rückhalt in der Fanszene eigentlich immer sehr gut gewesen, wofür ich auch dankbar bin. Wie die Seite vom Verein angenommen wurde, kann ich nicht wirklich sagen, da wir nie richtig Kontakt mit dem Verein hatten. Einzig Frithjof Kraemer (Anmerkung der Red.: Früherer Geschäftsführer des FCS) suchte den Kontakt zu uns und natürlich Dom-Dom Rossi (Red.: Früherer Pressesprecher) , aber der war wohl vorher von oben instruiert. Bekannt ist mir aber, dass die alteingesessenen Pöstcheninhaber schwere Probleme damit hatten, dass im Gästebuch über sie diskutiert wurde und beim Verein dagegen protestierten.

Leuchtturm: Wie viel Arbeit bereitet Dir die Seite? Die Spielberichte und -ergebnisse erscheinen auf Deiner Seite ja manchmal schneller als auf der offiziellen FCS-Seite...

Bernhard: Der Arbeitsaufwand ist recht hoch und bezieht sich vor allem auf das „operative“ Geschäft, also die Pflege der interaktiven Inhalte (Gästebuch, Forum, Kommentare), die Berichte auf der Startseite und die technische Pflege der Seite im Hintergrund. Daher ist es mir in den letzten Jahren leider selten möglich gewesen die Seite weiterzuentwickeln. Ich werde aber in Zukunft probieren wieder öfters neue Features an den Start zu bringen, da wir noch einiges in der Datenbank haben, was noch nie veröffentlicht wurde.

Leuchtturm: Als beliebtestes Feature gilt ja das Gästebuch. Wie oft schaust Du dort rein - und verzweifelst Du nicht manchmal an den Beiträgen?

Bernhard: Laut meiner Freundin schaue ich viel zu häufig rein J Einmal am Tag muss man als Admin schon reinschauen, wenn es geht tue ich dies natürlich öfters. Verzweifelt bin ich an den Beiträgen eigentlich noch nie, man muss natürlich vieles mit Humor nehmen. Seit Einführung der Registrierungspflicht ist das auch alles etwas ruhiger geworden. Ärgern tue ich mich nur, wenn jemand probiert das Gästebuch mit Sachen zuzumüllen, die nichts mit dem FC zu tun haben oder wenn das Gästebuch von Spielerberatern missbraucht wird, um ihre Spieler zu pushen. Seitdem da aber mal zwei Stück aus Saarbrücken aufgefallen sind, ist es an dieser Front auch eher ruhig.

Leuchtturm: Der ein oder andere Beitrag in Gästebuch und Forum hat ja auch schon für Probleme, teils rechtlicher Natur, gesorgt. Wie bist Du damit umgegangen?

Bernhard: Echte rechtliche Probleme gab es neben den üblichen„Ich droh mit dem Anwalt“-Briefen und -Mails eigentlich nur mit einer Person, deren Passion es wohl war die Strafverfolgungsbehörden auf Trab zu halten. Betroffen waren neben mir ja auch diverse bekannte Gästebuchschreiber (Paule, Cocker etc.). Da aber alle Verfahren gegen mich eingestellt wurden, kann man sich denken wie sinnvoll diese Anzeigen waren. Letztlich sind das alles Stories, die man gerne in der Kneipe noch einmal erzählt und heute eben drüber lacht. Grundsätzlich bin ich immer bemüht die Einträge im Gästebuch auf illegale Inhalte zu filtern, auch um die Schreiber teilweise vor sich selbst zu schützen, denn mit Emotionen und Wut im Bauch ist schnell ein Eintag verfasst, den man nachher bereut. Hier muss ich auch um Verständnis bitten, da immer wieder Kritik kommt, denn selbst FCS-Fans müssen sich an die Gesetze halten – ob sie einem gefallen oder nicht.

Leuchtturm: Auch Journalisten haben sich öfters mal der Seite als Direktquelle bedient - einer von ihnen ist Ostern 2009 mit den "2500 Eiern in Neunkirchen" auf die Nase gefallen. Hat sich auch einer mal für die Seite bedankt/revanchiert?

Bernhard: Die Ostereier-Geschichte von Edge war natürlich legendär. Grundsätzlich ist es natürlich eine schöne Werbung für die Seite, wenn von dieser in Zeitungen zitiert wird. Ein Dankeschön dafür habe ich aber nie erhalten und auch nie erwartet, was aber sicherlich auch an den diversen kritischen Beiträgen im Gästebuch über die saarländische Medienlandschaft liegt.

Leuchtturm: Der Name "Ludwigspark.de" hat ja schon für die ein oder andere Verwechslung gesorgt. Was ist die kurioseste Anekdote, die Du mit der Seite verbindest?

Bernhard: Darüber kann ich immer nur wieder den Kopf schütteln, da man eigentlich ganz klar sieht, dass es eine FCS-Fanseite ist. Nichtsdestotrotz bekomme ich immer wieder Beschwerden, dass wir nicht über das Deutsche Turnfest im Ludwigspark o.ä. berichten. Außerdem gab es auch immer wieder Konzertveranstalter die bei mir anfragten wegen Vermietung des Stadions für Open-Air-Konzerte.

Leuchtturm: Wird es im Jubiläumsjahr neue Features oder gar ein neues Layout geben?

Bernhard: Ja, es wird ein neues Layout geben! Wir werden voraussichtlich im Mai mit der neuen Version starten. An dieser Stelle schon einmal vorab ein dickes Danke an Sense, Jörg und Felix! Die Entwicklung der neuen Seite zieht sich schon ein Jahr hin, aber mir fehlt einfach die Zeit. Neue Features sind auch dabei, da ich aber noch nicht genau weiß, was ich bis zum Relaunch fertig habe, werde ich hierzu vorab auch nichts sagen.

Leuchtturm: Und zum Schluss die Frage: Wann tritt die Nauwiesbande wieder öffentlich in Erscheinung?

Bernhard: Nachdem unsere beiden kongenialen Partner Dom-Dom Rossi und Günter Gerhard nicht mehr ganz so aktiv sind, tut sich natürlich auch die Nauwiesbande schwer und sucht neue Betätigungsfelder. Unser Antrag auf Ernennung zum Ehrenfanclub wurde leider abgelehnt. Daher konzentrieren wir uns momentan eher auf unsere Stärken an der Theke. Aber unseren zwei treuesten Fans (Bagges und Dome) kann ich versichern: Wir kommen wieder! Spätestens bei größerem sportlichem Erfolg wird auch die NWB wieder nach oben geschwemmt!

Freitag, 21. Mai 2010

Wir schließen die Aktion ab!

Wir bedanken uns bei den 292 Unterzeichnern und schließen damit unsere Aktion ab. Auch wenn der Beitrag wohl ein symbolischer sein wird, werden wir im Laufe des Tages den Brief mit der Liste der Unterzeichner an den DFB und den BDFL senden.

Zudem haben wir die Anregung eines Lesers aus den USA übernommen und eine mögliche “Lex Ferner” in den Brief aufgenommen, die aus unserer Sicht einen konstruktiven und angemessenen Vorschlag an den DFB darstellt. Wenn wenigstens die Beschäftigung mit Alternativen damit angetrieben wird, war diese Aktion nicht umsonst.

Montag, 17. Mai 2010

Zwischenstand: Lasst Dieter Trainer sein!


Seit knapp 16 Stunden steht der offene Brief des Leuchtturms online. Seit dieser Zeit ist die Kommentarspalte auf ludwigspark.de sprichwörtlich am Explodieren. Auch findet eine E-Mail nach der anderen den Weg in unser Postfach - Zeit für ein Zwischenfazit!

Nach aktuellem Stand (20.15 Uhr) haben bereits 125 Personen den offenen Brief unterzeichnet - darunter kamen Einsendungen aus Finnland, Österreich und sogar Brasilien. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Doch wir sind noch nicht fertig - jede weitere Unterstützung ist wichtig. Sammeln Sie weiterhin Unterstützung und helfen Sie Dieter, in der kommenden Saison in Saarbrücken - und nicht in Köln - Trainer zu sein.

Mittlerweile ist der SR auf unsere Kampagne aufmerksam geworden. Hier finden Sie den aktuellen sr-online Bericht auf der Startseite. Wir werden die nächsten Tage stets über den aktuellen Stand unserer Kampagne berichten - Unterstützen Sie uns weiterhin mit Mails und Kommentaren auf ludwigspark.de und über redaktion@fcs-leuchtturm.de!

Offener Brief: Lasst Dieter Trainer sein!




Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie wissen, steigt zur Saison 2010/2011 der 1. FC Saarbrücken als Meister der Regionalliga West in die recht junge 3. Liga auf. Solch ein Erfolg wäre zu Saisonbeginn sicher undenkbar gewesen, war selbiger Verein gerade erst aus der Oberliga Südwest aufgestiegen und eher schlecht in die neue Spielzeit gestartet. Dass der Verein dennoch zu Saisonende den zweiten Aufstieg hintereinander feiern konnte, ist für uns eng mit einem Namen verknüpft: Dieter Ferner.

Dieter Ferner, Ex-Bundesligatorhüter für den FCS, hat den Verein im Jahr 2008 in der Fünftklassigkeit als Cheftrainer übernommen. Es war die bitterste Stunde des 1. FC Saarbrücken, in der nur dieser Mann den nötigen Fachverstand mitbrachte, dem FCS zu helfen, und gleichzeitig auch noch höchste Akzeptanz seitens der Zuschauer erfuhr. Zwei Jahre später können wir sagen, dass wir ohne diese Personalie wohl heute noch immer in der Oberliga antreten würden.

Der näherrückende Aufstieg brachte uns jedoch eine bittere Erkenntnis ein: Dieter Ferner besitzt nicht die erforderliche Trainerlizenz, um in Liga 3 weiterhin jenes Amt zu begleiten, in welchem er zwei Jahre erfolgreiche Arbeit leistete. Der 1. FC Saarbrücken steht nun vor der Wahl: Entweder kommt ein neuer Trainer oder Dieter Ferner muss zum Trainerlehrgang.

An dieser Stelle setzt unser Anliegen an Sie als Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Bunds Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) an. Wir bitten Sie, Dieter Ferner eine Sondererlaubnis zu erteilen, sodass dieser weiterhin Trainer des 1. FC Saarbrücken sein darf, auch ohne die erforderliche Lizenz.

Zunächst sprechen natürlich auch einige Gründe gegen unsere Bitte. Der Fußball beruht als Sportart auf dem Grundsatz, dass für alle Teilnehmer die gleichen Regeln gelten, ob auf oder neben dem Platz. Da hat jede Ausnahmeregelung einen gewissen Beigeschmack und lädt zu sportlicher Missgunst und dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ein. Da Dieter Ferner nicht die erforderliche Erlaubnis erworben hat, einen Verein in der 3. Liga zu trainieren, wäre es anderen Trainern ohne Schein gegenüber unfair, eine Ausnahme zu erlauben.

Tatsächlich überwiegen jedoch die Argumente, die für eine "Lex Ferner" sprechen:

- Dieter Ferner ist kein Quereinsteiger in den Trainerberuf, sondern verfügt über eine jahrelange Erfahrung als Übungsleiter in verschiedenen Ligen.
- Dieter Ferner ist bereits 61 Jahre alt. Es stellt sich die Frage, ob in diesem Alter noch der Trainerlehrgang, der vor allem auf junge Teilnehmer und Ex-Bundesligaspieler ausgerichtet ist, dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht.
- Wo Dieter Ferner als Trainer arbeitete, erledigte er seine Arbeit nicht nur gewissenhaft, sondern auch äußerst erfolgreich. Dafür spricht der mehrfache Gewinn des saarländischen Verbandspokals (mit Saarbrücken II und Kutzhof), die Meisterschaft in der Verbandsliga Saar (Saarbrücken II und Kutzhof), die Meisterschaft in der Landesliga Südwest (Friedrichsthal) und natürlich die beiden jüngsten Aufstiege des 1. FC Saarbrücken.
- Ferner arbeitet nicht nur erfolgreich, sondern integriert seit Jahren erfolgreich vor allem junge Spieler in die Mannschaft. Nicht weniger als 19 Spieler des Kaders der Saison 2009/2010 waren in ihrer Jugendzeit für den 1. FC Saarbrücken aktiv. Einigen Spielern wie Manuel Zeitz, Alexander Otto oder Lukas Kohler gelang sogar der nahtlose Übergang aus der Jugend in die Stammelf der ersten Mannschaft.
- Gerade die jungen Spieler profitieren nur von ihrem Trainer Ferner, wenn er in Saarbrücken auf dem Trainingsplatz steht. Und nicht, wenn er in Köln die Schulbank drücken muss.
- Sportlich hat die Mannschaft die Qualifikation zur 3. Liga errungen. Das heißt konsequenterweise auch, dass auch der Trainer sich damit für die 3. Liga qualifiziert hat.

Wie sie sehen, beherrscht Dieter Ferner das Trainerhandwerk wie kein Zweiter in Saarbrücken - ein Grund, weshalb er seit zwei Jahren ununterbrochen im Amt ist. Sie können sich sicher vorstellen, dass es nicht nur die Mannschaft, sondern auch den gesamten Verein vor eine Zerreißprobe stellen würde. Gerade das wollen wir vermeiden, da wir Dieter Ferner als einen der zentralen Pfeiler des Erfolgs und Wiederaufbau des Vereins sehen.

Ein Unterstützer dieser Aktion aus den USA hat sich bereits Gedanken über den Text einer möglichen Ausnahmeregelung für Trainer wie Dieter Ferner gemacht. Vielleicht würde ein Passus dieser Art für mehr Fairness sorgen:

“Ein etablierter Fußballmannschaftstrainer ohne Lizenz, der bereits das
fünfundfünfzigste (55) Lebensjahr vollendet hat, erfolgreich eine Mannschaft
trainiert und zum Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse führt, erhält auf
Antrag die Trainerlizenz für jede jeweils nächst höhere Spielklasse. Die
Erteilung der Lizenz bleibt dem Deutschen Fußballbund vorbehalten.”


Schon einmal gab es den Fall, dass ein anerkannter und erfolgreicher Trainer Probleme damit hatte, dass er nicht die erforderliche Lizenz besaß, um in den oberen Ligen Deutschlands Vereine trainieren zu dürfen. Es handelte sich um Rinus Michels, Erfinder des "Totalen Fußballs", der 1980 beim 1. FC Köln anheuerte. Nach einiger Zeit siegte bei den damaligen Vertretern des DFB die Vernunft und Michels durfte das sein, was er am besten konnte: Trainer einer Fußballmannschaft. Wir hoffen, dass sich auch im Jahre 2010 erneut die Vernunft durchsetzt und appellieren an Sie:

Bitte, lassen Sie Dieter Ferner Trainer sein!

Mit sportlich-fairen Grüßen


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Wer diesen Brief unterzeichnen möchte, der kann:

- entweder hier oder auf ludwigspark.de in den Kommentaren unterzeichnen (am besten natürlich mit vollem Namen und Ort, auch wenn das keine zwingende Voraussetzung ist)
- oder uns eine E-Mail an redaktion -at- fcs-leuchtturm.de (Das "-at-" bitte durch @ ersetzen!) schreiben.

Den Brief plus Unterschriftenliste werden wir nach Ende der Sammlung dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bund Deutscher Fußball-Lehrer zukommen lassen.

Sonntag, 16. Mai 2010

Start der Kampagne "Lasst Dieter Trainer sein!"

Schon vor einigen Wochen kündigte sich das Problem an, mit dem Aufstieg wird es akut: Dieter Ferner besitzt nicht die erforderliche Lizenz, um in Liga 3 Trainer sein zu dürfen. Aus diesem Grund hat sich der Leuchtturm dazu entschlossen, eine Kampagne unter dem Motto "Lasst Dieter Trainer sein!" zu starten. Unser Ziel ist es, dass der FCS in die Saison 2010/2011 mit Dieter Ferner als Trainer geht. Und dass dieser nicht die meiste Zeit seiner eigentlichen Trainertätigkeit bei einem Lehrgang in Köln verbringt.

Weitere Infos gibt es morgen hier und auf ludwigspark.de!

Dienstag, 11. Mai 2010

FCS-Kult: Die Kultspieler


Der FCS spielt 2010 erstmals seit drei Jahren wieder in der Drittklassigkeit und besitzt mittelfristig die Chance, sogar die Rückkehr in den Profifußball zu schaffen. Das ist der Verdienst des Trainers, aber auch der Spieler, die in den vergangenen zwei Jahren nach Saarbrücken gefunden haben. Und einige von ihnen genießen schon einen leichten "Kultstatus", darunter Velimir Grgic oder Enver Marina. Doch wie wird jemand Kultspieler und warum sind auch Leute wie Thomas Stratos und Hany Ramzy gewissermaßen noch heute "Kult"? Dieser Frage ist der Leuchtturm in seiner sechsten Ausgabe nachgegangen.

FCS-Kult: Die Kultspieler
von Carsten Pilger

"Der Mann ist einfach Kult!" - dieser Satz kommt einem leicht über die Lippen, er ist in aller Munde und doch überlegen wir nie so recht, was wir damit meinen. Viele FCS-Spieler sind für uns heute Kult, teilweise waren sie es schon zu aktiven Zeiten, manchmal war es erst die Nachwirkung. Doch was steckt dahinter und wer hat das (Nicht-)Talent zum Kultspieler in Saarbrücken?

Erst einmal ist der Begriff Kult ziemlich schwammig, oft in seiner Bedeutung ausgeleiert. Kult selbst bezieht sich im religiösen Sinne meist auf ein Objekt, das von einer bestimmten Gruppe angebetet wird. Insofern mag dies auf einige Spieler und den Verein im allgemeinen durchaus zutreffen. In der Alltagssprache gewinnt ein Objekt hingegen viel schneller einen Kultstatus und das oft auch nicht selbstverschuldet.

Reden wir von letzterer Gruppen, so sind es beim FCS vor allem die Spieler, die Zeit ihrer aktiven Karriere im Ludwigspark für wenig Glanz im Ludwigspark sorgten. Aus jüngerer Vergangenheit sind dies vor allem Hany Ramzy, die wohl unnachvollziehbarste Verpflichtung der 00er Jahre, Marcel Mahouvé, die wohl unnachvollziehbarste Vertragsverlängerung (aufgrund des Videostudiums eines gewissen Trainers Michael Henke) und nicht zuletzt Thomas Stratos. Der wurde erst im Nachhinein zum Quasi-Kultobjekt, als man seinen Namen auf den Spott-Preis "Stratos des Monats" übertrug, der für eine gewisse Zeit auf ludwigspark.de vergeben wurde.

Einen richtigen Kult um Spieler im religiösen Sinne gab es hingegen bei anderen Vertretern. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn Spieler nachhaltig mit eigenen Sprechchören im Ludwigspark gefeiert werden, was über die Jahre eher seltener geworden ist und was auch manchem Spieler, so erzählt man sich, zu Kopf gestiegen ist ("El Idrissi allez, ohoho!"). Bis heute unerreicht bleibt wohl der regelrechte Personenkult um Michael Nushöhr, der während seiner aktiven Zeit im Ludwigspark stets mit "Nus, Nus, Nus.."-Rufen angefeuert wurde. Unter dem Namen "Dr. Nushöhr" (www.dr.nushoer.de.vu) gründete sich gar ein Fanclub, der Kontakt zum hauseigenen Kultspieler unterhielt und dafür sorgte, dass selbst noch lange Jahre nach dem Karriereende des Flügelspielers dessen Name in Saarbrücken ein Begriff ist. Ein Privileg, was nicht jedem Kultspieler vergönnt ist, denn seine Zeit ist oft nur von kurzer Dauer.



Denn der prototypische Kultspieler in Diensten des FCS zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus. Zunächst einmal muss die Leistung auf dem Platz stimmen, denn sonst darf sich der Spieler nicht allzu sehr auf das Wohlwollen der Fans verlassen. Dann muss es eine Anekdote, einen Vorfall oder eine kleine Geschichte geben, die kurios ist und gleichzeitig den Fans Gesprächsstoff liefert. Bei Manfred "Discomanni" Bender und Karsten "Huti" Hutwelker gab es zahlreiche dieser Gerüchte und Erzählungen, die durch den Ludwigspark geisterten und neben der Verdienste beider Spieler zum Aufstieg 2000 auch für den Kultstatus sorgte, den Bender und Hutwelker teilweise noch heute genießen. Auch Yilmaz Örtülüs Auftritte in der Saison 04/05, angefangen bei einem herrlichen dreifach rotwürdigem Ausraster in Burghausen und geendet bei einem späten Tor im Grünwalder Stadion, gehören in diese Kategorie. Ein jüngeres Beispiel stellt Enver Marina dar, der erst 2006 als dritter Torwart des FCS eine starke Partie gegen Mainz im Pokal ablieferte, um in der Liga kurz darauf so zu patzen, dass dies bei TV Total gezeigt wurde. Auch Velimir Grgic kann sich mit seinem vielzitierten "Schwarze-Krähe"-Interview schon zu dieser Art von Kultspielern schätzen.

An dieser Stelle könnte man vermutlich noch einige Dutzend Spieler auflisten, von Herbert Binkert über Dieter Ferner, Luggi Denz, Wolfgang Seel, Anthony Yeboah, Eric Wynalda bis hin zu Sambo Choji. Einige von ihnen sind präsent geblieben und ihr Name noch ewig dem Verein verbunden. Doch der Großteil der Kultspieler konnten nur kurze Zeit von dem Ruhm leben, der ihnen auch auf eher zufällige Weise zuteil wurde. So sagt "Der Mann ist einfach Kult!" auch oft noch aus: Mehr als diese eine Aktion war da auch nicht.

Samstag, 8. Mai 2010

Und schon wieder ein Aufstieg!

Seit dem Patzer der Sportfreunde Lotte am Freitag im Heimspiel gegen Leverkusen II (2:2) steht es bereits fest, heute in Bonn wurde gefeiert: Der 1. FC Saarbrücken spielt in der Saison 2010/2011 in der 3. Liga.



Eine stattliche Anzahl von mehr als 2000 FCS-Fans wohnte einem Spiel bei, das wohl in die Annalen eingehen wird: Trotz feststehender Meisterschaft und einer von Feierlaune gezeichneten Saarbrücker Mannschaft gewann der FCS sogar noch in Bonn. Das Tor des Tages erzielte Nico Zimmermann per Freistoß, während Manuel Zeitz damit beschäftigt war, den FCS-Fans auf dem Zaun einzuheizen - und Marcel Rozgonyi sich unter das Volk (und an den Bierstand) mischte.

Ein ausdrückliches Lob gebührt dem Heimverein, der auf ein übertrieben hohes Ordneraufgebot verzichtete und die FCS-Fans nach Spielende in den Innenraum ließ. Auch die mitgereisten Leuchtturm-Redakteure ließen sich diesen Spaß nicht nehmen.

Übrigens ein aktueller Hinweis in eigener Sache: Der zum Heimspiel der Frauen gegen Jena geplante Verkauf des Leuchtturms entfällt!

Dienstag, 4. Mai 2010

Mai-Umfrage: Bewertung der letzten Ausgabe

Die April-Umfrage ist beendet, von 240 Teilnehmern sind 117 (48%) der Meinung, dass ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik in Fußballstadien erlaubt sein sollte, 63 (26%) sind auch ohne "kontrollierten Einsatz" für Pyrotechnik, 60 (25%) dagegen.

Diese Umfrage wird sich in Heft Nr. 7 wiederfinden, so wie wir in der aktuellen Ausgabe einige vergangene Umfragen noch einmal abgedruckt haben. Und nun werden wir ein wenig selbstreferentiell. Uns interessiert Ihre Meinung zum Leuchtturm #6.

Bewertet wird über das gute, alte Schulnotensystem von "Sehr gut" bis "Ungenügend". Falls Sie am Sonntag vor dem Ludwigspark kein Heft mehr erhalten haben oder generell nicht in die Lage kamen, den Leuchtturm zu ergattern, so bitten wir Sie trotzdem an der Umfrage unter der Option "Habe ich nicht gelesen!" teilzunehmen. Freuen würde es uns auch, wenn Sie Ihre Meinung darüber hinaus per E-Mail (redaktion -at- fcs-leuchtturm.de) an uns kund tun. Ob es dabei der Wursttest war, bei dem Sie nicht mit uns einer Meinung sind oder wenn Sie einen interessanten Themenvorschlag haben, der in Heft Nr. 6 gefehlt hat, ist dabei egal: Auf Ihre Meinung sind wir angewiesen!

Coverneu6

Sonntag, 2. Mai 2010

Jetzt noch schnell die letzten Hefte von Leuchtturm Nr. 6 sichern!

Der FCS gewinnt mit 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf II und steht damit bei drei verbleibenden Spielen acht Punkte vor den Sportfreunden aus Lotte. Man darf die Sektflaschen für kommendes Wochendene kaltlegen.

Auch der Verkauf des Leuchtturms war heute mehr als erfolgsversprechend. Wir können zwar nicht direkt "ausverkauft" melden, allerdings ist die Anzahl der Restexemplare so gering, dass der geplante, zweite Verkaufstermin am kommenden Sonntag bei den FCS-Frauen unter Umständen ausfallen muss.

Daher rufen wir alle Leser und Freunde des Leuchtturms, die heute kein Heft ergattern konnten, dazu aufm sich unter redaktion@fcs-leuchtturm.de zu melden und sich ein Heft für kommenden Sonntag / oder auf anderen Weg zu sichern. Ob der Verkauf am kommenden Sonntag beim Spiel der FCS-Frauen gegen Jena stattfinden wird, entscheidet sich im Laufe der Woche und ist abhängig von der Zahl der übriggebliebenen Exemplaren. Wir werden schnellstmöglich darüber informieren.

Samstag, 1. Mai 2010

Die 10 letzten Gründe morgen einen Leuchtturm zu kaufen!

Morgen ist es soweit. Mit Fortuna Düsseldorf II steht einer der letzten Steine im Weg, den es für den Aufstieg wegzuräumen gilt. Daneben sollten Sie sich unbedingt vor dem Spiel ein Exemplar unseres sechsten Leuchtturms sichern - Warum? Hier die zehn letzten Gründe, warum Sie sich morgen unbedingt die neue Ausgabe des Leuchtturms sichern müssen!
  1. Für einen Euro bekommen Sie noch nichtmal eine Stadionwurst. Wenn Sie die Wursttests in unserem Heft lesen, wissen Sie, dass sich das auch durchaus gar nicht lohnen kann!
  2. Er könnte jede Minute ausverkauft sein. Wenn Sie Ihr Heft in den Händen halten, wissen Sie sicher, dass Sie ein Exemplar haben!
  3. Wenn unser Team auf dem Platz nicht das bringt, was Sie sich erwarten, haben Sie immer noch die Möglichkeit sich umzudrehen und den Leuchtturm zu lesen!
  4. Die Wahl zum FC'ler des Quartals fiel zum ersten Mal nicht auf eine einzelne Person!
  5. Lernen Sie die FCS-Exilanten kennen!
  6. Lesen Sie nach, wie Sie sich im A-Block zu verhalten haben und was Sie bei einem eigenen Ballverlust rufen müssen!
  7. Sie werden wissen, warum der Leuchtturm auch über Trier hinaus scheint!
  8. Wir sind so ein Geheimtipp, dass das Erscheinen des Leuchtturms noch nichtmals auf der FCS-Homepage erscheint.
  9. Informieren Sie sich über den Trainer der Frauenmannschaft und seine Gründe für den FCS!
  10. Und schließlich sollten Sie mehr lesen als "das ganze Internet" - und damit auch das gedruckte Interview mit Bernhard von ludwigspark.de
  11. Also nicht lange zögern - schlagen Sie morgen zu und sichern Sie sich Leuchtturm 6!